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Kurzroman · erschienen

Die Nächte der Schlange

Winter 2020

Ein Kurzroman über Würde und Menschlichkeit im Bergamo des Jahres 2020.

Cover von Die Nächte der Schlange

Eine Geschichte, die die Stille sichtbar macht

Bergamo, Winter 2020. Ein literarischer Kurzroman über zerbrechliche Menschlichkeit, Würde und Zusammenhalt.

Während die Stadt verstummt und ihre Toten zählt, lebt am Flughafen Orio al Serio eine kleine Gruppe wohnungsloser Menschen zwischen kalten Bänken, gestrichenen Flügen und Nächten, die kein Ende zu nehmen scheinen. Früher waren sie Teil des Hintergrunds. Jetzt sind sie die Einzigen, die auf der Bühne geblieben sind.

Da sind Andrea, gerade deshalb unsichtbar, weil er wie jeder andere aussieht; Yolanda, die Königin des Flughafens, die liegen gebliebenes Obst sammelt, damit nichts verloren geht; Samuel, der seine Atemzüge zählt; Paolo, der nachts auf einem verlassenen weißen Klavier spielt; Ripa, der immer eine Tasche mehr trägt als die anderen; und Fra Riccardo, der vor der geschlossenen Suppenküche einen Tisch aufstellt und nicht aufgibt.

Was sie zusammenhält, sind kleine Gesten: eine geteilte Decke, eine Zigarette, die jemand für einen anderen anzündet, ein Apfel, der von Hand zu Hand geht. Und ein Obstkorb, der sich Tag für Tag mit dem füllt, was bleibt: Würde, Eigensinn und Fürsorge.

Inspiriert von Caravaggios Früchtekorb erzählt Die Nächte der Schlange von fragilen und widerstandsfähigen Menschen, fern von Helden und spektakulären Erlösungen. Eine bildhafte Erzählung, begleitet von zehn Kohlezeichnungen und der Musik von Bach, Satie und Barber.

Denn selbst eine angeschlagene Frucht bewahrt ihren Samen.

Bergamo, März 2020: Militärlastwagen im Regen

Bergamo, 2020. Das Bild, an das sich die ganze Welt erinnert.

Im Buch

Bilder aus den Nächten

Eine geteilte Decke. Ein Apfel, der von Hand zu Hand geht.

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Das Buch in weniger als einer Minute

Ein kurzes Video auf YouTube, um in diese Nächte einzutauchen: Bilder, Musik und wenige Worte, auf Italienisch.

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